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Der Achter-Schlaufenknoten bildet eine perfekte Schlaufe mit hoher Knotenfestigkeit
Der Achter-Schlaufenknoten bildet eine perfekte Schlaufe mit hoher Knotenfestigkeit

Den Achter-Schlaufenknoten (ich nenne ihn zumeist einfach kurz Achter-Knoten) ist ein einfach zu bindender aber trotzdem sehr haltbarer Schlaufenknoten. In meiner Fischerei kommt er überwiegend beim Vorfachbau zum Einsatz. Als Welsangler habe ich ihn aber auch schon sehr sehr häufig für den Abschluss einer Reißleine verwendet.

Ihr startet, indem ihr eure Hauptschnur doppelt legt.

Der erste Schritt ist der einfachste. Ihr legt einfach eure Schnur doppelt.

Nun bildet ihr mit der doppelt gelegten Schnur eine Schlaufe.

Nun führt ihr die obere „Spitze“ der doppelten Schnur nach unten.

Solltet ihr eine dünne oder besonders glatte geflochtene Schnur verwenden, so empfehle ich ein paar extra Wicklungen um die Hauptschnur zu machen.

Ihr wickelt diese Spitze um die doppelt gelegte Schnur herum und führt sie dann von hinten durch die neu entstandene Schlaufe. Jetz seht ihr auch, woher der Name Achter-Knoten kommt. Vor dem Zuziehen entsteht eine 8.

Grundsätzlich solltet ihr alle eure Knoten vor dem Zusammenziehen immer etwas befeuchten.

Jetzt müsst ihr nur noch an der „Spitze“ ziehen und schon entsteht eine Schlaufe mit einem tragfähigen Knoten. Vor dem Festziehen wie immer gut (zum Beispiel mit etwas Spucke) befeuchten.

Welsangler ergänzen ihren Achter-Schlaufenknoten gerne mit einem sogenannten Auge. Dies verhindert ein Knicken der Schnur unter hohem Druck.

Tipp: Beim Welsangeln verwendet man den Achter-Knoten in der Regel, um einen Augenknoten zu finalisieren. Mehr Infos zum Knoten von monofilen Welsvorfächern und dem Augen-Knoten findet ihr hier.

So sollte euer Achter-Schlaufenknoten fertig aussehen. Bereit zum Einsatz.

Wie ihr gesehen habt, ist der Achter-Knoten ein ganz einfach zu bindender Schlaufenknoten, den wirklich jeder Angler für verschiedene Einsatzzwecke beherrschen sollte.

Viel Spaß beim Nachbinden

Euer Carsten Zeck

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